... ist angebrochen.
Gestern Abend wurden Ping und ich wieder zum Essen eingeladen. Es gab verschiedenstes Gemuese, Tofu und dazu Peking Ente. Ich musste natuerlich von diesem so bekannten Gericht ein bisschen probieren:)
Morgen frueh werde ich zwischen 7:00 und 7:30 abgeholt und zuzammen mit Ping und ihrem Sohn zum Flughafen gefahren. Dort besteigen wir dann das Flugzeug, das uns -mit einem "Umweg" ueber Duesseldorf, wo wir noch 3 Stunden auf den Anschlussflug warten muessen- zurueck in die Schweiz bringt.
Ich habe meinen Aufenthalt hier im Reich der Mitte sehr genossen, aber zu Hause ist es doch immer am schoensten! Ich freue mich schon sehr auf meine Familie, meine Freunde, das Training, ein Muesli und ein Kaesebrot!
Samstag, 30. August 2008
Donnerstag, 28. August 2008
Wieder Zuegeln
Gestern bin ich wieder gezuegelt, diesmal aber alleine. Ich wohne nun bei einer Familie mit einer 16 jaehrigen Tochter. Von ihr bekomme ich aber nicht besonders viel mit :P
Ping und ich sind gestern von ihnen zum Abendessen eingeladen worden, dann verabschiedete ich mich von Ping und bin nur alleine hier.
Es ist super:) ShuShu und AYi (hier in China nenne ich als Kind die Erwachsenen AYi und ShuShu; Tante und Onkel) sind beide sehr nett. Gestern habe ich mich noch lange bei Tee mit ihnen unterhalten. Sie sprechen beide kein Englisch, darum bin ich gezwungen, mich irgendwie auf Chinesisch auszudruecken, was ganz gut ist:)
Heute morgen bin ich mit ShuShu einkaufen gegangen und habe dann mit ihm zusammen gekocht.
ShuShu ist bereits pensioniert und hat darum viel Zeit. Er freut sich, dass ich bei ihm kochen lernen moechte.
Die Wohnung hier ist ungefaehr das Gegenteil von den beiden Wohnungen, in denen ich bisher gewohnt habe; gross, sehr sauber, teuer eingerichtet... Ich habe ein grosses eigenes Zimmer und ein ebenfalls grosses eigenes (!) Bad :D
Leider kann ich im Moment keine Fotos hochladen, da ich den Fotoapparat nicht an den Computer anschliessen kann. Wenn ich dann wieder zu Hause bin (in 3 Tagen schon - der Monat ist unheimlich schnell vorbei gegangen), hole ich das nach.
Ping und ich sind gestern von ihnen zum Abendessen eingeladen worden, dann verabschiedete ich mich von Ping und bin nur alleine hier.
Es ist super:) ShuShu und AYi (hier in China nenne ich als Kind die Erwachsenen AYi und ShuShu; Tante und Onkel) sind beide sehr nett. Gestern habe ich mich noch lange bei Tee mit ihnen unterhalten. Sie sprechen beide kein Englisch, darum bin ich gezwungen, mich irgendwie auf Chinesisch auszudruecken, was ganz gut ist:)
Heute morgen bin ich mit ShuShu einkaufen gegangen und habe dann mit ihm zusammen gekocht.
ShuShu ist bereits pensioniert und hat darum viel Zeit. Er freut sich, dass ich bei ihm kochen lernen moechte.
Die Wohnung hier ist ungefaehr das Gegenteil von den beiden Wohnungen, in denen ich bisher gewohnt habe; gross, sehr sauber, teuer eingerichtet... Ich habe ein grosses eigenes Zimmer und ein ebenfalls grosses eigenes (!) Bad :D
Leider kann ich im Moment keine Fotos hochladen, da ich den Fotoapparat nicht an den Computer anschliessen kann. Wenn ich dann wieder zu Hause bin (in 3 Tagen schon - der Monat ist unheimlich schnell vorbei gegangen), hole ich das nach.
Dienstag, 26. August 2008
Ein paar Fotos...
Vogelnest
Mit dem Besuch des "Vogelnests" heute Nachmittag ist das letzte Muss hier erledigt =P. Es war nett, das Stadion mal aus der Nähe sehen zu können (eintreten darf man erst ab dem 29.), doch so besonders toll war es auch nicht.
Nachher haben wir noch das Schwimm-Stadion angeschaut. An beiden Orten hatte es viele Chinesen, welche Schnellfotos für 10RMB verkauften.
Das Bild zeigt mich mit einer Chinesin, die ein solches Schnellfoto mit mir machen wollte =) Links das Schwimm-Stadion, rechts ein kleiner Teil vom "Bird's Nest".
Montag, 25. August 2008
TianTan und HongQiao Pearl Market
Heute besuchten Ping und ich nach dem Frühstück den TianTan Park, wo früher der Kaiser zum Himmel betete, zum Beispiel für Regen während einer Dürrezeit.
Der Park ist ähnlich wie jeder andere auch.
Irgend ein kleiner VIP war mit ca.20 Soldaten dort und ich stand aus Versehen mitten auf dem Weg und fotografierte ein Gebäude, als die Truppe kam. Doch sie hatten mich schon verscheucht, bevor ich überhaupt genau wusste, worums ging.
In der Nähe des Parks ist der HongQiao Pearl Market, wo wir schon einmal gewesen waren. Diesen Kaufhaus ist bekannt und billig und es gibt in den verschiedenen, mehrstöckigen Gebäuden viel zu sehen. Ping kaufte noch ein paar Sachen ein und ich hielt (erfolgreich =P ) ein letztes Mal nach Souvenirs Ausschau.
Der Park ist ähnlich wie jeder andere auch.
Irgend ein kleiner VIP war mit ca.20 Soldaten dort und ich stand aus Versehen mitten auf dem Weg und fotografierte ein Gebäude, als die Truppe kam. Doch sie hatten mich schon verscheucht, bevor ich überhaupt genau wusste, worums ging.
In der Nähe des Parks ist der HongQiao Pearl Market, wo wir schon einmal gewesen waren. Diesen Kaufhaus ist bekannt und billig und es gibt in den verschiedenen, mehrstöckigen Gebäuden viel zu sehen. Ping kaufte noch ein paar Sachen ein und ich hielt (erfolgreich =P ) ein letztes Mal nach Souvenirs Ausschau.
Zügeln
Am 24. mussten wir aus unserer Wohnung in der AnDe Strasse ausziehen, da die eigentlichen Mieter zurück kamen (es war so geplant).
Zuerst brachten wir das Gepäck zu einer Freundin von Ping nach Hause. Ich werde die letzten Tage bei dieser Familie wohnen.
Dann fuhren wir zu einer anderen Familie nach Hause, wo wir jetzt im Moment wohnen. Die Wohnung ist ungefähr gleich einfach wie die von Ping und vorallem ein riesiges Chaos. Aber man kann sich hier gut wohlfühlen. Ping sagte, dass man sich hier wie zu Hause fühlt; dem stimme ich zu. YuanShuo und seine Eltern sind sehr nette, herzliche Leute. Das Foto zeigt uns alle im Restaurant, in dem wir gestern gegessen haben.
Samstag, 23. August 2008
Wushu und LiLianJie
Gestern bekam ich mit viel Glück das letzte Ticket für die Wushu-Wettkämpfe Beijing 2008 (21.8-24.8). Heute Morgen fuhren Ping und ich zum Stadion, um zu schauen, ob beim Eingang noch Spare Tickets für den Vormittag verkauft werden. Eine Viertelstunde vor dem Start bekam ich für 50RMB noch ein Ticket:)
Auf dem Programm standen: Lanze Männer, Langstock Frauen, Taiji-Schwert Frauen. Wie erwartet waren die Atlethen beeindruckend. Ich hatte von meinem SItzplatz aus eine gute Sicht und konnte problemlos filmen.
Zur Siegerehrung der Siegerinnen vom Taiji kam ein besonderer Gast: Li Lian Jie (Jet Li).
Jet Li einmal live sehen zu dürfen (wenn auch nicht "in action"), war wahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis!
Auf dem Programm standen: Lanze Männer, Langstock Frauen, Taiji-Schwert Frauen. Wie erwartet waren die Atlethen beeindruckend. Ich hatte von meinem SItzplatz aus eine gute Sicht und konnte problemlos filmen.
Zur Siegerehrung der Siegerinnen vom Taiji kam ein besonderer Gast: Li Lian Jie (Jet Li).
Jet Li einmal live sehen zu dürfen (wenn auch nicht "in action"), war wahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis!
Mittwoch, 20. August 2008
Die Eltern von Ping

Gestern Abend wurden wir von den Eltern von Ping zum Abendessen eingeladen. Dazu mussten wir zwar mit der U-Bahn und dem Bus durch halb Peking reisen, doch es hat sich gelohnt. Ich habe mich schon lange darauf gefreut, die Eltern von Ping kennen zu lernen und wurde nicht enttäuscht. Beide sind aufgeschlossen, zufrieden und gesprächig.
Vor dem Essen wurde ich von ihnen reich beschenkt: ein Wörterbuch für die chinesischen Schriftzeichen, zwei Kochbücher (ich hoffe mal, dass ich mit etwas Übung chinesische Kochbücher lesen kann:P), ein Armband, einen Fächer und Postkarten von Peking. Da kam ich mir mit meinem kleinen Geschenkt gerade ein bisschen schäbig vor. Doch zum Glück sei es hier normal, dass die Kinder beschenkt werden und selber nichts geben müssen.
Das Essen war super gut. Unter anderem gab es sehr scharfe Nudeln, feine Pilze und Bambussprossen.
Die letzten paar Tage sind eher gemütlich gewesen.
Die Tochter von Pings Bruder ist aus Xi'an angereist und wohnt seit zwei Tagen bei uns. Su Yuan ist eine einfache, lustige junge Frau.
Vorgestern gingen wir wieder mal in einen Small Department Store.
In den EInkaufszentren hier geht es etwa gleich zu und her wie auf dem Markt; beim kleinsten Interesse (naja, eigentlich auch ohne Interesse) bekommt man gleich "gute Preise" vorgeschlagen und das gesamte Angebot vorgestellt.
Ping kaufte in einem Laden ein chinesisches Seidenkleid. Als ich ein ein gleiches anprobierte und dann nach dem Preis fragte, nannte mir der Verkäufer mit einem netten Lächeln im Gesicht das 5fache von dem, was Ping gerade vorhin bezahlt hatte :P
An einem anderen Tag kochten wir alles zusammen verschiedene süsse und salzige Pekinger Leckereien
Montag, 18. August 2008
Deutsche Familien
Gestern wurden wir zum Frühstück (bzw Mittagessen) eingeladen. Die Gastgeber waren ein Ehepaar, eine Deutsche und ein Chinese. Auch eingeladen war eine deutsche Familie mit deren zwei Kindern.
Bis alle Gäste eingetroffen waren, warteten wir bei der Familie im Hotel. Ich spielte mit den insgesamt vier Kindern chinesisches Monopoli. Alle Kinder sprechen fliessend Deutsch und Chinesisch, dazu auch noch nicht schlecht Englisch - wir konnten uns also immer gut verständigen. Am Mittag assen wir alle zusammen in einem Restaurant.
Die eine Familie besuchte nach dem Essen die verbotene Stadt, wir gingen wieder zurück ins Hotel. Dort spielten wir zusammen PingPong und sahen uns Akrobatik im Fernsehen an.
Am Abend wurden wir gleich nochmal von dieser Familie zum Essen eingeladen.
Ganz in der Nähe ihres Hotels gibt es einen grossen Gebäudekomplex, das Solana. Das ganze ist arabisch gestaltet und erinnerte mich sofort an Dubai. Wir assen dann auch in einem arabischen Restaurant.
Freitag, 15. August 2008
Sommerpalast
Gestern besuchten Ping und ich den Sommerpalast. Das Wetter war leider nicht so sommerlich; es hat die meiste Zeit geregnet (optimales Wetter um einen Park zu besuchen :P). Gewindet hat es oft auch ziemlich stark, so dass keine Boote fuhren. Aber es war zum Glück nicht kalt und wir konnten den Besuch trotzdem geniessen.
Das zweite Bild zeigt mich auf "17 Bogen Brücke", welche die längste Brücke in den Pärken hier ist. Auf dem nächsten Bild ist einer der 500 verschiedenen Löwen auf dieser Brücke zu sehen.
728 Meter lang ist dieser überdachte Weg.
Mittwoch, 13. August 2008
Die Verbotene Stadt
Heute besuchten Ping und ich die grösste Sehenswürdigkeit von Peking; die verbotene Stadt.
Auf dem riesigen Gelände gibt es viel zu sehen. In den schönen alten Häusern kann man Ausstellungen zu allen möglichen "kaiserlichen Themen" besuchen; Krieger und Waffen, Konkubinen, kaiserliche Kleider...
Auch die Häuser an sich sind interessant, reich verziert (mit vielen Drachen), zum Teil auch noch möbliert.
Als wir das andere Ende der Stadt erreichten, wurde alles abgesperrt, da irgend ein VIP mit Polizei- und Militäraufgebot die verbotene Stadt besuchte. Wir mussten ziemlich lange warten, bis dann der Weg - mit einem grossen Sicherheitsabstand - hinter der wichtigen Persönlichkeit (niemand wusste, wer es war) Schritt für Schritt wieder freigegeben wurde.
Dafür sahen wir verbotene Stadt einmal menschenleer, was wahrscheinlich auch nicht oft möglich ist :P
Das erste Bild zeigt einen der zwei Löwen vor dem kaiserlichen Palast. Dies ist die Löwin, was man an dem kleinen Löwen unter ihrer Tatze erkennt.
Dienstag, 12. August 2008
Pau/BaoZi
Heute verbrachten wir wieder einmal einen ruhigeren Tag zu Hause, da wir in den letzten beiden Tagen weit gereist waren.
Am Mittag ging ich mit Ping in einen Supermarkt. Während sie einkaufte, konnte ich in aller Ruhe meinem kleinen Hobby nachgehen und fremde Süssigkeiten und Snacks anschauen; Sesamgebäck, Reiskugeln, gedörrte und kandierte Früchte, verschiedenste Kekse und andere sehr interessante Sachen. Ich hätte ganze Regale leerkaufen können:)
Am Nachmittag lüfteten wir dann das grosse Geheimnis der Paus/BaoZi. Also eigentlich ist es kein Geheimnis und das Rezept ist ganz einfach, nur habe ich das bisher nicht gewusst:) Für Ping war es auch ein grösseres Event, da sie seit der Geburt ihres Sohnes - seit gut 18 Jahren also- keine BaoZi mehr gemacht habe.
Nachdem wir den Teig und die Füllung zubereitet hatten, begann die grosse Arbeit. TianYe half auch kräftig mit, und so waren wir schon bald einmal fertig damit. Das Füllen und Verschliessen der BaoZi ist ziemlich schwierig und während Ping geschickt und schnell zwei verschloss und dann noch neuen Teig ausrollte, konnten TianYe und ich knapp mal ein einigermassen brauchbares Täschchen formen. Doch;
Die Bilder zeigen uns während der Arbeit und nach der Arbeit mit dem tollen Resultat.
Sonntag, 10. August 2008
Katzen im BeiHai Park
Als wir auf der Suche nach einem bestimmten Denkmal waren (eine Statue aus Stein, die einen Mann zeigt, der eine Schale in den Händen hält. Der Geschichte nach sollte der Tau, der sich in dieser Schale sammelte, unsterblich machen.), liefen wir einmal hinter einem Restaurant durch, an der Küche vorbei. Dort durchsuchten zwei Frauen die Küchenabfälle nach Fleisch, das sie dann den wilden Katzen dort fütterten.
Am Boden neben dem Abfalleimer lag ein winziges schwarzes Kätzchen, total "verhuzelt", in bemitleidenswertem Zustand (ich hätte es am liebsten gleich mitgenommen:) ). Kurz darauf trafen wir dann auf einige ausgewachsene Katzen, die gemütlich in der Sonne lagen und schliefen.
BeiHai
Heute war das Wetter zum ersten Mal seit meiner Ankunft hier in Peking schlecht. Wir verliessen das Haus wegen dem Regen am Morgen erst am Mittag. Die Luft ist viel frischer geworden:)
Mit dem Bus fuhren wir zum BeiHai, einem Park mit einem grossen See. Den See überquerten wir einmal mit einem sehr speziellen Schiff (siehe Bild).
Wir spazierten lange durch den Park und schauten die verschiedenen Häuser und Denkmäler an.
Besonders gut gefallen haben mir die neun farbigen Steindrachen.
Znacht assen wir dann in einem kleinen Restaurant in der Nähe des BeiHai Parks, das bekannt für das scharfe Essen sei. Ping bestellte mir eine scharfe (Chili), sehr feine Nudelsuppe. Als Beilage konnte man in der Küche verschiedenes Gemüse, Fleisch, Tofu und andere Sachen auswählen, die man dann in einem Körbchen abgab und bald darauf fertig gekocht zurückbekam.
Draussen regnete es in Strömen während wir assen. Über einem Tisch neben der Türe tropfte es auf einmal von der Decke, was zwei Gäste vertrieb. Die Besitzerin stellte eine grosse Schüssel auf den Tisch und damit war das Problem erledigt:)
Samstag, 9. August 2008
Konfuzius Tempel
Freitag, 8. August 2008
Besuch in einem Kloster
Wir fuhren mit der U-Bahn und nachher mit dem Bus hin. In der U-Bahn Station gibt es einen Security Check und auch im Bus werden manchmal die Taschen kontrolliert.
Auf dem Heimweg warteten wir etwa eine halbe Stunde lang auf den Bus. Es wären zwei Busse gekommen, doch beide waren so voll, dass keine Leute mehr Platz hatten.
Mittwoch, 6. August 2008
Die Ankunft des Olympischen Feuers
Montag, 4. August 2008
Fleischmarkt
Da ich auch lernen will, wie man in China Fleisch macht, gingen wir heute auf den Fleischmarkt. Der Fleischmarkt ist in einer Halle direkt hinter dem Gemüsemarkt. Es gibt dort allerdings keine lauten Verkäuferinnen und die Stände sind viel weniger dicht gedrängt. Was dort dicht gedrängt ist, sind die armen Fische, Frösche und anderen Tiere. In kleinen "Aquarien" gibt es unzählige Fische und andere Tiere, viele davon wahrscheinlich tot oder zumindest nahe daran. Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass die noch besonders gut schmecken.
Ich war jedenfalls sehr froh, als Ping die Einkäufe erledigt hatte und wir gehen konnten (Sie hat zum Glück keine lebendigen Tiere gekauft).
Ich war jedenfalls sehr froh, als Ping die Einkäufe erledigt hatte und wir gehen konnten (Sie hat zum Glück keine lebendigen Tiere gekauft).
Park, Tian'an men und Wang Fu Jing
Mit dem Velo fuhren wir zuerst zu einem schönen,, grossen Park. Es hatte viele Leute im Park, vorallem ältere, die in kleineren und grösseren Gruppen verschiedenste Aktivitäten betrieben; von Tanz über Taiji, auch mit Schwert und Fächer, bis hin zu Ballspielen und einigen Sachen, die ich zuvor noch nie gesehen habe, war alles vertreten.
Es ist mir schon mehrmals aufgefallen, dass die alten (pensionierten) Leute hier sehr aktiv sind. In allen Parks sieht man viele alte Leute, die Sport betreiben. Die Aktiviäten sind immer auch mit Kontakt zu anderen verbunden, was ich sehr gut finde.
All die alten Leute, die bei uns in Altersheimen oder zu Hause "versauern", sollten sich ein Beispiel nehmen!
Aber, andere Kultur, andere Leute...
Nach einem kurzen Besuch des Tian'anmen Platzes ging es weiter in die Wang Fu Jing Strasse, eine grosse Einkaufsstrasse. Ich kaufte ein paar Sachen ein, probierte Pekinger Spezialitäten und verteidigte mich auf dem Markt gegen die unzähligen Verkäufer/innen, die sich wie heisshungrige Hunde auf alle Touristen stürzen (und wenn sie dann merken, dass ich Chinesisch verstehe, wollen sie erst recht einen "guten Preis für den Freund" machen).
Die Verkäuferin auf dem zweiten Bild versuchte mir allerhand Schrott anzudrehen. Ich hatte wirklich nicht die Absicht, etwas zu kaufen. Doch sie interpretierte meine Ablehnung anders und ging schliesslich mit dem Preis für einen schönen Kugelschreiber so tief runter, dass ich ihn kaufte.
Sonntag, 3. August 2008
Gemüsemarkt
Neben mir bekanntem Gemüse gibt es auch viele Sachen, die ich bisher noch nie gesehen habe und die in der Schweiz auch nicht zu kaufen sind. Zum Beispiel "Si Gua"; sieht aus wie Gurke, schmeckt wie Gurke, ist es aber nicht. "Gua" gibt es sowieso sehr viele verschiedene, z.B "ku gua (bitter), "dong gua" und mehr.
Das Gemüse ist wie allgemein das Essen (oder auch alles) hier sehr billig.
Ping erklärte mir aber, dass das Durchschnittseinkommen hier ca. 2000 Yuan pro Monat sei, was umgerechnet ca. 200 Euro sind. Unter diesem Licht betrachtet ist das Essen dann doch nicht mehr so billig.
Auf der Chinesischen Mauer...
Erste Bekanntschaften
Ping machte mich schon bald mit Freunden bekannt: Gestern fuhren wir mit einem Freund von ihrem Ex-Mann und dessen Tochter zur chinesischen Mauer. Auf dem Heimweg besuchten wir dann noch deren zu Hause, wo auch die Frau war.
Was die Tochter betrifft, ist diese Familie genau so, wie ich mir eine typische chinesische Familie vorstelle: Yi ist selbstverständlich Einzelkind. Sie lernt malen, Klavier spielen und Schlittschuhlaufen, und wahrscheinlich keins davon freiwillig. Auf Wunsch der Eltern spielte sie und etwas vor und holte ein paar Bilder.
Die Mutter war ganz erstaunt, als sie erfuhr, dass ich von klein auf von selbst aus gemalt habe und auch jetzt ohne Lehrer (und Druck der Eltern) male/zeichne.
Noch eine Bemerkung zum Verkehr hier: Für die Velos und Fussgänger gibt es keine eigentlichen Regeln, für die Aurtos zumindest auf den grösseren Strassen schon. Keine Ahnung, wie ich die Fahrten mit dem Velo jeweils überstanden habe.
Im Moment dürfen immer nur die Hälfte der Autos fahren, je nach Nummer und Datum. Ich will gar nicht wissen, wie es auf den Strassen aussieht, wenn alle Autos fahren dürfen! Jedenfalls kann Yi heute nicht ins Einskunstlaufen gehen, da das Datum ungerade ist...^^
Weitere Bekannstschaften schloss ich dann am Abend. Ping rief ihren Computerexperten an, da das Internet nicht funktionierte, und lud ihn dann mit seiner Freundin zusammen um Abendessen ein. Das junge Pärchen machte mir einen sehr guten Eindruck; es sind einfache, offene Menschen. Sie bezogen mich nach besten Möglichkeiten auf Englisch und Chinesisch ins Gespräch mit ein.
Mit den beiden sind wir nach dem Essen zum Bird's Nest gefahren, da es dort ein Feuerwerk geben sollte. Die halbe Stadt schien die gleiche Idee gehabt zu haben;) Nach etwa 3/4 Stunden wurde uns das Warten zu doof und wir machten uns auf den Heimweg.
erste Tage in Beijing
Seit Donnerstag morgen bin ich nun hier in Beijing bei Ping. Das Wetter ist gut, es ist so zwischen 35 und 37 Grad warm. Essen ist auch gut, gestern haben wir zum ersten Mal zusammen gekocht.
Am ersten Tag erkundigten wir auf unseren rostigen Drahteseln (Ping hat kurzerhand für umgerechnet 12SFr ein "Velo" für mich gekauft.) ein bisschen die Stadt. Wir trafen verschiedene Leute, die begeistert waren, das ich ein bisschen Chinesisch spreche und mir so erste Unterhaltungen ermöglichten. Darunter auch zwei sehr nette Polizisten, mit denen ich noch ein Foto machen konnte (siehe zweites Bild).
Beijing ist eine sehr lebendige Stadt und die Chinesen scheinen ein ebenfalls sehr lebendiges, freundliches Volk zu sein. So ist bisher mein Eindruck.
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