Ping machte mich schon bald mit Freunden bekannt: Gestern fuhren wir mit einem Freund von ihrem Ex-Mann und dessen Tochter zur chinesischen Mauer. Auf dem Heimweg besuchten wir dann noch deren zu Hause, wo auch die Frau war.
Was die Tochter betrifft, ist diese Familie genau so, wie ich mir eine typische chinesische Familie vorstelle: Yi ist selbstverständlich Einzelkind. Sie lernt malen, Klavier spielen und Schlittschuhlaufen, und wahrscheinlich keins davon freiwillig. Auf Wunsch der Eltern spielte sie und etwas vor und holte ein paar Bilder.
Die Mutter war ganz erstaunt, als sie erfuhr, dass ich von klein auf von selbst aus gemalt habe und auch jetzt ohne Lehrer (und Druck der Eltern) male/zeichne.
Noch eine Bemerkung zum Verkehr hier: Für die Velos und Fussgänger gibt es keine eigentlichen Regeln, für die Aurtos zumindest auf den grösseren Strassen schon. Keine Ahnung, wie ich die Fahrten mit dem Velo jeweils überstanden habe.
Im Moment dürfen immer nur die Hälfte der Autos fahren, je nach Nummer und Datum. Ich will gar nicht wissen, wie es auf den Strassen aussieht, wenn alle Autos fahren dürfen! Jedenfalls kann Yi heute nicht ins Einskunstlaufen gehen, da das Datum ungerade ist...^^
Weitere Bekannstschaften schloss ich dann am Abend. Ping rief ihren Computerexperten an, da das Internet nicht funktionierte, und lud ihn dann mit seiner Freundin zusammen um Abendessen ein. Das junge Pärchen machte mir einen sehr guten Eindruck; es sind einfache, offene Menschen. Sie bezogen mich nach besten Möglichkeiten auf Englisch und Chinesisch ins Gespräch mit ein.
Mit den beiden sind wir nach dem Essen zum Bird's Nest gefahren, da es dort ein Feuerwerk geben sollte. Die halbe Stadt schien die gleiche Idee gehabt zu haben;) Nach etwa 3/4 Stunden wurde uns das Warten zu doof und wir machten uns auf den Heimweg.
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